Sie stehen auf den Spielfeldern, sie setzen sich und ihre Körper aus – den Bällen, den Blicken von außen. Sie sind versehrt, außen und innen, und sie beginnen zu sprechen: von dem, was lange ungesagt blieb, von unsportlichen Berührungen, von Konkurrenz und Solidarität, von Leistungsdruck und Bewertungen, von sexualisierten Körpern in zu knappen Trikots.
Es tritt ein wütender Handballerinnen-Chor auf, der die bestehenden Zustände, die Missstände im (Spitzen-)Sport und die politische Dimension dahinter nicht länger hinnehmen will. Gemeinsam klagen sie an.
Junge Frauenkörper mitwachsenden Schamlippenjunge Frauenkörper denen gesagt wirddass hier der Schambereichjunge Frauenkörper, die nicht wissenwelche Schamjunge Frauenkörper denen nicht gesagt wirdwarum das hier ihr Schambereich.
Auszeichnungen
- 2026: Einladung zum europäischen Theaterfestival Diálogos teatrales nach Buenos Aires, Teatro San Martín (spanische Übersetzung: Micaela van Muylem)
- 2025: Hans-Gratzer-Preis des Schauspielhauses Wien
- 2025: Hans-Gratzer-Stipendium des Schauspielhauses Wien
- 2025: Arbeitsstipendium Dramatik, Stadt Wien
- 2025: Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte
- 2024: Dramatiker:innenstipendium des Bundes, Österreich
nix Bauch, Beine, Powir haben Knie, Hüfte, Rückenwir haben keinen Halt, wir funktionierenbis wir halt brechen, mit all dem Körper an unsbeim Kauf waren wir nicht der Rede wertgeredet wird nicht auf unserem Feld, hier wird gespielt
Übersetzungen
- Spanisch (Argentinien), von Micaela van Muylem: Calladita la boca
Uraufführung: Schauspielhaus Wien (16.01.2026)
- Dramaturgie: Martina Grohmann
- Regie: Christiane Pohle
- Schauspiel: Tala Al-Deen, Iris Becher, Florentine Krafft, Sophia Löffler
- Bühne, Kostüme: Anton von Bredow
- Live-Musik, Sounddesign: Lens Kühleitner
- Licht: Chris Pichler, Katja Thürriegl
- Ton: Benjamin Bauer
- Regieassistenz: Marina Margo
- Regiehospitanz: Lisa Kügerl
- Bühnenbildhospitanz: Sophia Zagloul
- Kostümhospitanz: Klara Schwarzmayr