Von den Rändern des Spitzensports aus spricht ein Team von Handballerinnen. Sie laufen, atmen, lassen Muskeln spielen. Ihre Leistungen sind nie genug, der Jubel am Spielfeld nur vorübergehend. Da, wo das Training aufhört, finden die Spielerinnen zur Sprache. Sie entlarven sexualisierte Körperbilder, berichten von Konkurrenz und Solidarität, sie misstrauen den Worten des Trainers. Langsam tasten sie sich vor und formulieren die Grenzen überforderter Körper in knappen Trikots und unter unsportlichen Berührungen. Sie probieren über das zu sprechen, was lange ungesagt geblieben ist.
Junge Frauenkörper mit wachsenden Schamlippenjunge Frauenkörper denen gesagt wird, dass hier der Schambereichjunge Frauenkörper, die nicht wissen, welche Schamjunge Frauenkörper denen nicht gesagt wird, warum das hier ihr Schambereich.
Auszeichnungen
- 2025: Hans-Gratzer-Preis des Schauspielhauses Wien
- 2025: Hans-Gratzer-Stipendium des Schauspielhauses Wien
- 2025: Arbeitsstipendium Dramatik, Stadt Wien
- 2025: Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte
- 2024: Dramatiker:innenstipendium des Bundes, Österreich
nix Bauch, Beine, Powir haben Knie, Hüfte, Rückenwir haben keinen Halt, wir funktionierenbis wir halt brechen, mit all dem Körper an unsbeim Kauf waren wir nicht der Rede wertgeredet wird nicht auf unserem Feld, hier wird gespielt
Uraufführung: Schauspielhaus Wien (16.01.2026)
- Dramaturgie: Martina Grohmann
- Regie: Christiane Pohle
- Schauspiel: Tala Al-Deen, Iris Becher, Florentine Krafft, Sophia Löffler
- Bühne und Kostüme: Anton von Bredow
- Live-Musik und Sounddesign: Lens Kühleitner
- Licht: Chris Pichler, Katja Thürriegl
- Ton: Benjamin Bauer
- Regieassistenz: Marina Margo
- Regiehospitanz: Lisa Kügerl
- Bühnenbildhospitanz: Sophia Zagloul
- Kostümhospitanz: Klara Schwarzmayr